Jun 2014
Mai 2014

Biologie der Angst. Wie aus Stress Gefühle werden

Gerald Hüther, Vandenhoevk & Ruprecht, 12- Aufl. 2014

Die moderne Naturwissenschaft erklärt unser Seelenleben im Gehirn – überraschend trifft sie sich dabei mit alten Vorstellungen von Geist und PsycheNichts fürchten wir so sehr wie unsere ureigenen Ängste. Und doch sind es gerade unsere Ängste in all ihren Schattierungen, die unsere geistige und emotionale Entwicklung in Bewegung bringen. Angst und immer wieder nur Angst bewirkt im Menschen einen Stress-Reaktions-Prozess, der die Voraussetzungen schafft für die Lebensgestaltung auf geistiger, emotionaler und körperlicher Ebene.
Gerald Hüther führt die neuesten Erkenntnisse über die biologische Funktion der Stressreaktionen im Gehirn zu überraschenden Einsichten über die Herausbildung emotionaler Grundmuster wie Vertrauen, Glaube, Liebe, Abhängigkeit, Hass und Aggression. (mehr …)

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Mrz 2014

Mind & Body – Wie unser Gehirn die Gesundheit beeinflusst

Johann Caspar Rüegg, Psychatrie Verlag, 2. Auflage 2014

»Es ist der Geist, der sich den Körper baut« (Friedrich Schiller, Wallensteins Tod)
Stress und traumatische Erfahrungen können Spuren in Gehirn und Psyche regelrecht »einbrennen« und sogar die Wirkung von Genen nachhaltig verändern. Damit steigt auch das Risiko psychosomatischer Erkrankungen.
Die aktuellen Erkenntnisse der Hirnforschung und Genetik werfen viele neue Fragen auf:
Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Gehirn, Emotionen und Körper? Wie werden traumatische Erfahrungen erinnert; kann man sie löschen oder »überschreiben«? Lässt sich durch Optimismus tatsächlich das Immunsystem stärken? (mehr …)

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Dez 2013
Aug 2013

Klopfen mit PEP Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie in Therapie und Coaching

Michael Bohne, (Hrsg.) 2., aktual. u. erw. Aufl. 2013

Mit Klopfen schneller ans Ziel.
Die Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP) ist eine zeitgemäße Weiterentwicklung und Erweiterung bekannter Klopftechniken wie TFT, EFT, EDxTM, die bisherige Einschränkungen überwindet. Ihre Tools werden prozessorientiert in Psychotherapie und Coaching integriert und beschleunigen deutlich den diagnostischen wie den therapeutischen Prozess.
Michael Bohne beschreibt die Grundlagen der Methode und ihre psychodynamisch-systemisch-hypnotherapeutische Einbindung. 17 erfahrene Anwender demonstrieren im Anschluss, wie sich PEP in verschiedenen Kontexten einsetzen lässt, sei es bei Ängsten, Traumata, psychosomatischen Störungen oder im Coaching. (mehr …)

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Jun 2013

Das (un)soziale Gehirn – Wie wir imitieren, kommunizieren und korrumpieren

Manfred Spitzer, Schattauer (Verlag), 2013

Soziale Neurowissenschaft für EinsteigerIn ihren Anfängen untersuchte die Neurowissenschaft Töne und Lichtflecken, mittlerweile ist sie den Kinderschuhen entwachsen und widmet sich komplexen Phänomenen. Vor allem das menschliche Miteinander rückt immer mehr in den Fokus des Interesses.
Manfred Spitzer gibt in diesem Buch verblüffende Einblicke in die noch junge Disziplin der sozialen Neurowissenschaft. Was läuft in unserem Gehirn ab, wenn wir mit anderen kommunizieren? Was macht die Gemeinschaft mit unseren Erinnerungen? Warum finden Babys es toll, wenn man sie imitiert? Kann man das Improvisieren üben? (mehr …)

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Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn

Gerald Hüther, Vandenhoek & Ruprecht, 11. Aufl., 2013

Der renommierte Hirnforscher Gerald Hüther übersetzt die neuesten, faszinierenden Erkenntnisse der Neurobiologie in eine verständliche Sprache und zeigt dem Leser auf, wie er konkret für sein eigenes Leben daraus profitieren kann.

In der modernen Hirnforschung wurden bahnbrechende Entdeckungen gemacht. Die sogenannte Plastizität des menschlichen Gehirns bedeutet, dass es lebenslang veränderbar, ausbaubar, anpassungsfähig ist. Sogar die Masse der Gehirnzellen ist, entgegengesetzt der früheren Auffassung der Wissenschaftler, nicht endgültig festgelegt, sondern kann im Verlauf des Lebens noch zunehmen. Nach den neuesten Erkenntnissen der Hirnforscher hat die Art und Weise der Nutzung des Gehirns einen entscheidenden Einfluss darauf, welche neuronalen Verschaltungen angelegt und stabilisiert oder auch destabilisiert werden. Die innere Struktur und Organisation des Gehirns passt sich also an seine konkrete Benutzung an. (mehr …)

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Mai 2011

Was wir sind und was wir sein könnten: Ein neurobiologischer Mutmacher

Gerald Hüther, S. FISCHER; Auflage: 12 (5. Mai 2011)

Ob im Umgang mit Kindern, mit Kollegen und Mitarbeitern, mit alten Menschen und mit uns selbst: Wir sind es gewohnt, alles als Ressource anzusehen. Kein Wunder, dass ‘Burn-Out’ die Krankheit unserer Zeit ist, dass wir uns vor Krisen nicht retten können. Denn auch eine Gesellschaft kann kollektiv ihre Begeisterungsfähigkeit verlieren, dann dümpelt man in Routinen dahin, man funktioniert, aber man lebt nicht mehr. (mehr …)

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Nov 2007

Embodiment. Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen

Maja Storch, Benita Cantieni, Gerald Hüther, Wolfgang Tschacher, Verlag Huber, 14. November 2007

Warum fällt es vielen Menschen so schwer, achtsam mit dem eigenen Körper umzugehen? Warum ist das Befassen mit dem eigenen Körper oft mit Peinlichkeit besetzt? Warum gilt nur als intelligent, wer Würfel im Raum drehen kann und lange Wörterlisten auswendig lernen? Warum geben Menschen die Autorität für ihren physischen Körper so bereitwillig ab an eine Wissenschaft, die ihn aufteilt in scheinbar unzusammenhängende Einzelteile?
Maja Storch, Benita Cantieni, Gerald Hüther und Wolfgang Tschacher gehen in «Embodiment» diesen Fragen nach und kommen einmütig zum Schluss: Es ist höchste Zeit, das wichtigste Erfahrungsinstrument des Menschen zurückzuerobern: den Körper. Sie fordern, das Prinzip Embodiment zu berücksichtigen. (mehr …)

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Dez 2005

Gehirn, Psyche und Körper: Neurobiologie von Psychosomatik und Psychotherapie

J. Caspar Rüegg (Autor), Gerd Rudolf (Mitwirkende) Schattauer; Auflage: 3., aktualis. u. erw. Aufl. (Dezember 2005)

Dass strukturelle Veränderungen im Gehirn, z.B. durch Verletzungen oder Degenerationen, unser Verhalten beeinflussen, wissen wir seit langem. Aber: Wie verändern umgekehrt Schmerzerfahrungen, Kindheitstraumen, Ängste oder Depressionen unsere Hirnstruktur? Auf welche Weise bewirken Verhaltensänderungen oder psychotherapeutisches Handeln – „sprechende” Medizin – eine neuronale Umstrukturierung? Und: wie können Gehirn und Psyche wiederum die Gesundheit unseres übrigen Körpers beeinflussen, insbesondere auch die Funktionen von Herz und Kreislauf oder die körpereigene Abwehr von Infektionen? (mehr …)

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