• Studie aus Augsburg: “Digitaler Stress” kann krank machen und verringert die berufliche Leistung

    Die Studie von Prof. Dr. Henner Gimbel kommt zu deutlichen Ergebnissen:

    Digitaler Stress von Arbeitnehmern geht mit einer deutlichen Zunahme ihrer gesundheitlichen Beschwerden einher.
    Digitaler Stress verringert die berufliche Leistung.
    Hoher digitaler Stress geht mit einem starken Konflikt zwischen Arbeits- und Privatleben einher (Work-Life-Conflict).
    Die Daten und Erkenntnisse der Studie legen Maßnahmen nahe, um Fehlbeanspruchungen durch digitalen Stress zu vermeiden.

    Der Digitalisierungsgrad des Arbeitsplatzes ist nicht alleine ausschlaggebend für das Level an digitalem Stress.
    Digitaler Stress tritt in allen Branchen und Tätigkeitsarten auf.
    Frauen haben ein höheres Level an digitalem Stress als Männer.
    Digitaler Stress ist bei 25- bis 34-jährigen Arbeitnehmern ausgeprägter als bei anderen Altersgruppen.
    Die Verunsicherung im Umgang mit digitalen Technologien wird als größter Stressor wahrgenommen, aber auch Unzuverlässigkeit, Überflutung, Verunsicherung, Komplexität, Omni- und Dauerpräsenz.
    Paradoxerweise sind über Branchen und Tätigkeitsarten hinweg neben E-Mail die häufigsten digitalen Technologien gerade die, die eine Brückenfunktion zwischen digitaler und physischer Welt herstellen.

    Henner Gimbel, Julia Lanzl, Tobias Manner-Romberg, und Niclas Nüske, Universität Augsburg / Hans-Bökler Stiftung

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    Weiterlesen der Studie der Hans-Böckler Stiftung

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