• Viele leiden unter Stress. Auslöser sind der Job und eigene Ansprüche.

    Angespannt, gehetzt, ungeduldig: Die Mehrheit der Erwachsenen klagt über Stress. 61 Prozent der Bundesbürger fühlen sich mindestens manchmal unter Druck, so eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Stressfaktoren sind demnach vor allem der Job (46 Prozent), hohe Ansprüche an sich selbst (43 Prozent) und Termine in der Freizeit (33 Prozent).

    Die Fehlzeiten wegen psychischer, vor allem auch stressbedingter Erkrankungen wie Depressionen, Angst- oder Belastungsstörungen stiegen in den vergangenen 15 Jahren um etwa 90 Prozent an.

    Allerdings habe sich auch die Diagnostik deutlich verbessert, so dass Krankheiten früher erkannt würden, sagte TK-Chef Jens Baas. Allein bei den TK-Versicherten habe es 2015 über 2,3 Millionen Fehltage wegen Belastungs- und Anpassungsstörungen gegeben. Ein Auslöser für Stress ist das Problem, nach Feierabend oder im Urlaub nicht abschalten zu können. Knapp jeder dritte Berufstätige ist „always on“ – ständig erreichbar. „Das spricht nicht für eine gesunde Unternehmenskultur“, so Baas.

    dpa Bericht in der WAZ, am 13.102016

     

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