• Gehirn, Psyche und Körper: Neurobiologie von Psychosomatik und Psychotherapie

    J. Caspar Rüegg (Autor), Gerd Rudolf (Mitwirkende) Schattauer; Auflage: 3., aktualis. u. erw. Aufl. (Dezember 2005)

    Dass strukturelle Veränderungen im Gehirn, z.B. durch Verletzungen oder Degenerationen, unser Verhalten beeinflussen, wissen wir seit langem. Aber: Wie verändern umgekehrt Schmerzerfahrungen, Kindheitstraumen, Ängste oder Depressionen unsere Hirnstruktur? Auf welche Weise bewirken Verhaltensänderungen oder psychotherapeutisches Handeln – „sprechende” Medizin – eine neuronale Umstrukturierung? Und: wie können Gehirn und Psyche wiederum die Gesundheit unseres übrigen Körpers beeinflussen, insbesondere auch die Funktionen von Herz und Kreislauf oder die körpereigene Abwehr von Infektionen?
    Diesen und ähnlichen Fragen zu den komplexen Wechselwirkungen von Psyche und Soma widmet sich der Heidelberger Physiologe Johann Caspar Rüegg in seinem Buch “Gehirn, Psyche und Körper”. Hirnforschung und Psychotherapeutische Medizin bewegen sich mehr und mehr aufeinander zu, und Rüeggs Werk über eine neurobiologisch fundierte Psychosomatik ist ein eindrucksvoller Beleg für diesen interdisziplinären Prozess. Dieses äußerst fesselnde und wissenschaftlich fundierte Buch, das nun in einer dritten, aktualisierten und erweiterten Auflage vorliegt, ist in einer sprachlich so eingängigen Form geschrieben, dass die neurophysiologischen und biochemischen Vorgänge und ihr Bezug zu bestimmten Verhaltensphänomenen und psychosomatischen Störungen leicht verstehbar und nachvollziehbar werden.

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